Fritz answers Questions (FAQ)

Häufig gestellte Fragen

Baustellen-Spaziergang am 14.1. von 13 bis 14 Uhr

Treffpunkt: Ecke Doberaner und Klosterbachstraße

Häufig gestellte Fragen

Parkplätze: An welcher Stelle kann man sicher jeweils aktuell über den Stand der Planungen informieren? Kann man sich in den Planungsprozess einbringen? Hinweis: Aufgrund beruflicher Verpflichtungen ist es mir nicht möglich an Sitzungen vor 19:00 Uhr teilzunehmen.

Die Planungen werden bei wesentlichen Fortschritten öffentlich im Ortsbeirat vorgestellt und diskutiert. Die Sitzungen des OBR KTV beginnen i.d.R 19 Uhr. Über die Sitzungen und Inhalte kann man sich im ALLRIS informieren (https://ksd.rostock.de/bi/)

Ist es wirklich notwendig, dass jede Parallelstraße zur Reuterstraße im Gegenverkehr mit dem Rad befahrbar sein muss? Falls nicht, wäre die Vorgabe für die Fahrbahnbreite geringer?

Radverkehr ist sehr umwegeempfindlich. Deshalb führen freigegebene Einbahnstraßen zu größerer Attraktivität. Indirekt wird durch die Freigabe zudem erreicht, dass Rad Fahrende nicht mehr auf Gehwege ausweichen und dort schwächere Verkehrsteilnehmer gefährden. Der "Flächengewinn" für nicht für den Radverkehr freigegebene Einbahnstraße ist überschaubar, das Regelmaß für die Fahrbahn beträgt 3,50 m.

Stimmt es, dass bei der Umgestaltung der Fritz-Reuter-Straße dort keine E-Ladesäule geplant ist?

Die Stadtverwaltung wird im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Fritz-Reuter-Straße E-Ladesäulen einplanen. Im Detail befindet sich der/die Standort(e) in der Abstimmung.

Leider war es mir nicht möglich, am Livestream teilzunehmen. Gern würde ich trotzdem mit Ihnen Kontakt zum Thema Parkplatzsituation in der KTV aufnehmen und fragen, wie Sie dies berücksichtigen möchten bei dem neuen Konzept (Wegfall von sehr vielen Stellplätzen)?

Die kritische Stellplatzsituation in der KTV ist bekannt und wurde u.a. im "Rahmenplan KTV" (demnächst Beschluss durch die Bürgerschaft) thematisiert. Gemäß Rahmenplan sollen zur Reduzierung des Stellplatzmangels die Einführung von Bewohnerparken sowie die Realisierung von Quartiersgaragen zum Ansatz gebracht werden. Absehbar wird die Stellplatzsituation in den hochverdichteten Gründerzeitquartieren bei dem heutigem Kfz-Besatz jedoch nie abschließend gelöst werden. Aktuell befinden sich mehrere Standorte für Quartiersgaragen in der vertiefenden Prüfung: Ulmenmarkt (Einordnung Tiefgarage), Parkplatz Ulmenstraße gegenüber der Polizei (Aufstockung mittels Parkpalette) und der Parkplatz des Reviers (Aufstockung mittels Parkpalette). Es ist derzeit noch nicht absehbar, ob und wann die Standorte tatsächlich realisiert werden. Die Notwendigkeit der Baumaßnahmen in der Fritz-Reuter-Straße ergibt sich aus der Neuverlegung/ Sanierung von mehreren Leitungen unter der Straße. Die Möglichkeit der oberirdischen Umgestaltung ist nur als "Nebeneffekt" dieser Maßnahmen zu sehen. Dies bedeutet aber auch, dass eine zeitliche Verschiebung der Baumaßnahme bis zur Herstellung alternativer Parkraumangebote aufgrund der Handlungszwänge der Versorger leider nicht möglich ist.

Hallo, ich habe ein Gewerbe in der Fritz-Reuter-Str.. Mich interessieren Umfang und Dauer der Baumaßnahmen.

Die Tiefbauarbeiten im ersten Bauabschnitt beginnen Anfang April 2022 und werden so ca. ein Jahr in Anspruch nehmen. Das gilt dann ebenfalls für die Bauabschnitte 2 und 3, so dass die gesamte Baumaßnahme in der Fritz-Reuter-Str. Ende 2024/ Anfang 2025 abgeschlossen sein werden. Zum Umfang der Baumaßnahme kann gesagt werden, dass die Arbeiten in den einzelnen Bauabschnitten unter Vollsperrung der gesamten Straße erfolgt. Fußgängerwege, Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und Anlieferungen sollen weiterhin aufrecht erhalten bleiben.

Wird es eine neue Lösung für die vielen Mülltonnen geben?

Das Abstellen von Mülltonnen ist im öffentlichen Raum weder bisher noch zukünftig vorgesehen, noch beabsichtigt. Daher wird dies in der Planung und folgender Bauausführung nicht berücksichtigt. Das Abstellen und Unterbringen von Mülltonnen ist auf privaten Flächen sowie ggf. in den Gebäuden zwingend durch die Eigentümer und Vermieter sicher zu stellen.

Wie wird der Lärmpegel der Bauarbeiten und -maßnahmen sein? In welchen Uhrzeiten werden diese stattfinden? Dies ist vor allem in Zeiten von Homeoffice ziemlich relevant. Werden die Bauarbeiten Auswirkungen auf die Infrastruktur haben, z.B. Ausfall von Internet etc.?

Die tägl. Arbeitszeiten werden sich sicher an die werktäglich üblichen Zeiten orientieren. Nacht- und Feiertagsruhezeiten sind per se gesetzlich einzuhalten. Es ist nicht davon auszugehen, dass u.a. TK-Infrastruktur (Internet) zeitweise nicht verfügbar sein wird, mögl. Störungen / Havarien ausgenommen.

Ich hoffe doch, dass nicht zu viele Bänke geplant sind. Vor meinem Haus ist immer Party

Die Frage ob und wie viele Bänke ergibt sich aus der Bürgerbeteiligung. Es sind einige Bänke an ausgewählten Standorten insbesondere im Bereich von Gastronomie eingeplant.

Wie lange wird der 1. BA ungefähr dauern?

Die Tiefbauarbeiten im ersten Bauabschnitt beginnen Anfang April 2022 und werden ca. ein Jahr in Anspruch nehmen.

Ist die Pflege und Reinigung in der Planung ein Thema? Die Straße hat hier einige Probleme.

Üblicher Weise werden die betroffenen Verkehrsanlagen dann komplett in diesem
Zeitraum der grundhaften Erneuerung aus dem Turnus rausgenommen. Konkrete Fragen dazu bitte an OE 73 richten.

Mich interessiert besonders welche Bäume gehen müssen und ob dafür adäquater Ersatz geschaffen wird. Bisher fällt die Stadt mehr Bäume, als neue gesetzt werden.

Leider müssen alle Bäume, die im Verkehrsraum der Fritz-Reuter-Straße stehen entweder umgesetzt oder gefällt werden. Alternativen, in der einzelne Bäume oder Baumgruppen stehen bleiben können gibt es nicht, da der gesamte unterirdische Bauraum (Ver- und Entsorgungsleitungen) neu sortiert und auch der oberirdische Straßenquerschnitt komplett verändert wird. Ein Novum für die Stadt ist allerdings, dass der Großteil der Bäume statt zu fällen, umgepflanzt werden, so dass am Ende der Maßnahme mehr Bäume gepflanzt als gefällt wurden.

Das Thema mit den Bäumen des Bestandes verstehe ich nicht, die Vogelbeerbäume Ecke Ulmenstraße wachsen sehr gut, sind grün ….

Die Bäume müssen aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen umgepflanzt bzw. gefällt werden. Nach Abschluss aller Tiefbauarbeiten werden wieder neue Bäume gepflanzt.

Wie ist die quasi Halbierung der Anzahl der Bäume mit dem Ziel der Bürgerschaft "Rostock Klimaneutral bis 2035" vereinbar?

Es ist richtig, dass am Ende der Baumaßnahmen in der Fritz-Reuter-Straße ca. die Hälfte der Bäume wieder neu gepflanzt werden aber ein Großteil der Bestandsbäume (89 von insgesamt 115 Bäumen) werden an anderer Stelle im Stadtgebiet umgepflanzt und bleiben somit erhalten. Die komplexen Planungen der unterirdischen Leitungen, Hausanschlüsse, Parktaschen und Baumstandorte lassen eben nur die Anzahl an Bäumen und ebenfalls notwendigen Stellflächen zu.

Es sind Hochbeete geplant. Ich habe die Sorge, dass wir dann künftig Graffiti nicht nur auf den Häusern, den Mülltonnen, den Briefkästen haben sondern auch noch auf Hochbeeten und Bänken. Gibt es hierfür Ideen, das Graffiti zu verhindern?

Das Implementieren von Hochbeeten in der Straße würde nur erfolgen, wenn dies auch aus der Bürgerbeteiligung heraus erwünscht und die Pflege im Rahmen einer Pflegepatenschaft durch Anwohner gewährleistet wird. Durchaus denkbar wäre es, die Hochbeete mit einem professionellem Graffiti zu versehen um ein „Beschmieren“ evtl. zu verhindern. Sollte sich dennoch der Pflegezustand der Hochbeete zum Negativen entwickeln, muss über einen Rückbau nachgedacht werden.

73 (Folie zu Beginn) statt 115 Bäume sind nicht drei Viertel (75%), sondern nur 63,5%, also nur gut die Hälfte! Wieviel bleiben denn nun erhalten?

Die genaue Anzahl der neu gepflanzten Bäume kann im Moment nur für den 1. Bauabschnitt festgemacht werden. In den Bauabschnitten 2 und 3 können die Baumstandorte nur geschätzt werden, da dafür noch keine konkrete Planung vorliegt. Nach aktuellem Stand werden in der Fritz-Reuter-Straße 73 Bäume nachgepflanzt.

Das Soll der Bäume (um- und neugepflanzt) also mit 140% übererfüllt! ;-) Ein wenig schön gerechnet, oder? Wenn es im 2./3. BA mehr Neupflanzungen gibt, dann aber zu Lasten von Parkplätzen etc.?

Fakt ist, dass alle 89 (Jung)-Bäume, die 2013 gepflanzt worden sind, umgepflanzt werden und somit erhalten bleiben. Im ersten Bauabschnitt werden 20 neue Bäume gepflanzt. Die genaue Anzahl, wieviel Bäume im 2. und 3. Bauabschnitt der Fritz-Reuter-Straße neu gepflanzt werden, kann erst ermittelt werden, wenn eine genaue und abgestimmte Verkehrsplanung vorliegt. Nach der ersten Vorplanung werden in der gesamten Fritz-Reuter-Str. ca. 73 Bäume neu gepflanzt. Bäume können nur in die Bereiche gepflanzt werden, in denen es keine Leitungen und Hausanschlüsse gibt. Dort wo es die gibt, werden Stellplätze für PKW, Fahrräder oder Lastenräder etabliert.

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